HERSBRUCKER KREUZWEG

Hersbrucker Kreuzweg

Neun Bildstationen

Der Hersbrucker Kreuzweg erinnert an den Leidensweg der Häftlinge des KZ Hersbruck.

Alle Bilder, s. u

Bezugnehmend auf den klassisch christlichen Kreuzweg thematisiert er das tägliche Leid in einzelnen Bildstationen: Hunger, Elend, Gewalt, aber auch Momente der Hoffnung – Beistand und Zuwendung.

Nach intensiver Auseinandersetzung mit Berichten von Überlebenden bzw. Zeitzeugen habe ich neun Bildtafeln geschaffen: Kohlezeichnungen im Format 100 x 70 cm, auf einem Bildgrund aus Archivmaterial des Dokumentationszentrums.

Für den Kreuzweg wurden die Bilder in Konstruktionen aus altem, teilweise original Schienenmaterial, eingebaut. Hierzu arbeite ich mit dem Feldbahnmuseum Nürnberg zusammen.

Ursprünglich sollte der vollständige Kreuzweg seinen endgültigen Aufstellungsort bei den Doggerstollen in Happurg erhalten. Leider führten letztendlich naturgegebene (Baumbruchgefahr) und politische Beschränkungen zu einer Absage seitens der Gemeinde Happurg. (Daher Namensrückführung von "Happurger" zu "Hersbrucker Kreuzweg") 

Drei der bisher finanzierten Kreuzwegstationen  ("Ausgeliefert,"Beistand","Hunger") konnten auf dem Privatgrund der Katholischen Kirche Hersbruck, in der Amberger Straße aufgestellt werden: Sie befinden sich somit direkt am ehemaligen Häftlingsweg, den die Zwangsarbeiter täglich 5 km zu den Doggerstollen in Happurg gehen mussten.

Dafür mein herzliches Dankeschön an die Kath. Kirche und die Stifter der Stationen!

Aktuell werden Aufstellungsorte für die weiteren Kreuzwegstationen in Betracht gezogen.

Wenn Sie an der Realisierung einer dauerhaften Installation  teilhaben und somit zur Erinnerung an die Opfer beitragen möchten, haben Sie die Möglichkeit Stifter/ Stifterin einer Bildstation werden. Sie können sich auch mit anderen Interessierten eine Station teilen. Ansichten aller Bilder: s. weiter unten.

 

Bitte helfen Sie mit diesen Kreuzweg, der für diesen Ort geschaffen wurde, zu verwirklichen!

 

Ich danke Ihnen sehr herzlich! 

Corinna Smok               

 

Stifter/Stifterin werden:

Kosten für eine Bildstation: 2900 Euro

Sie können mir in einer Mail Ihr Interesse an einer Bildstation mitteilen, damit ich Sie registriere. Die Überweisung erfolgt dann an das Spendenkonto der Dokumentationsstätte Hersbruck.

Hierzu bitte im Betreff angeben: Projekt Corinna Smok, Happurger Kreuzweg

Sie erhalten eine Spendenquittung, sowie eine Benennung als Stifter/Stifterin auf der Website der Dokumentationsstätte und an der Bildstation.

 

Raiffeisenbank Hersbruck:

IBAN: DE 86 7606 1482 0005 0368 44

 

(BIC: GENODEF1HSB)

 

 

 

von links oben nach rechts unten:

Kreuzaufnahme, Versklavt, Ausgeliefert, Hunger, Beistand, Leer, o.T., Letzter Halt (non dimenticare), Den Lebenden und den Toten (pour toujours)